Beeindruckende Stories

Die Welt ist voller Beeindruckende Stories. Geschichten, vor denen wir zurückschrecken. Geschichten, bei denen wir uns unbehaglich fühlen oder die unsere Sicht der Welt infrage stellen. Durch unsere Partnerschaft mit den NOOR-Fotografinnen und -Fotografen kommen diese Geschichten ans Licht.

Wenn wir eine starke visuelle Geschichte erzählt bekommen, können wir nicht mehr wegschauen. Wir können nicht mehr vergessen, wie ein Mensch leidet, oder den Klimawandel oder die Notwendigkeit für einen nachhaltigeren Ansatz leugnen. Und weil wir es nicht ignorieren können, müssen wir handeln. Deshalb müssen diese Geschichten erzählt werden.

NINA BERMAN: »WENN ESSEN ZUM WETTSTREIT WIRD«

»Ich hoffe, etwas über Gesellschaften auszudrücken, deren Reichtum eine solche Verschwendung von Lebensmitteln erlaubt. Und darüber, was es bedeutet, übermäßig zu konsumieren – nicht nur Nahrung, sondern auch andere Konsumgüter. Schließlich wird der Konsum in unserer Kultur propagiert, tut uns aber nicht immer gut.«

ANDREA BRUCE – »EIN THEMA, DAS UNBEHAGEN BEREITET: SANITÄRE VERSORGUNG«

»Sanitäre Versorgung und Darmentleerung im Freien sind heikle Themen. Niemand möchte über diese Themen sprechen oder will, dass mangelhafte Zustände dokumentiert werden. Deswegen stellen sie ein so großes Problem dar. Keiner spricht darüber.«

YURI KOZYREV – »ÜBER DIE EUROPÄISCHE FLÜCHTLINGSKRISE«

»Durch eine differenzierte Berichterstattung über die Flüchtlingskrise tragen Journalisten dazu bei, den Migranten eine Identität zu geben und dem Eindruck entgegenzuwirken, dass die vielen Menschen eine ›namenlose Bedrohung‹ seien, die die europäischen Grenzen erreicht.«

FRANCESCO ZIZOLA – AS IF WE WERE TUNA (»ALS OB WIR TUNFISCH WÄREN«)

»Mit ›As If We Were Tuna‹ wollte ich einen Erzählstrang entwickeln, der eine differenzierte Sicht auf die uralte und nachhaltige Methode der Tunfisch-Fischerei bietet. Mich interessiert, eine Metapher für den ewigen Konflikt zwischen Mensch und Natur vorzuschlagen – eine Reflexion über die Hybris der Menschen.«