Darstellungen des Nahen Ostens, der Region, die meinen Arbeitsmittelpunkt bildet, greifen häufig auf Klischees zurück. Durch die Klassifizierung als „Fremde“ werden Menschen ihrer Diversität und Lebendigkeit beraubt. In meiner Arbeit geht es mir darum, den Facettenreichtum dieser Menschen in den Fokus zu rücken, mit allen Aspekten und allen Widersprüchen, die das menschliche Leben kennzeichnen. Was wir brauchen, ist eine aufgeklärte und differenzierte Debatte. Indem ich Menschen in ihrer ganzen Komplexität zeige, möchte ich Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen, Leser und Betrachter schaffen.
Darstellungen des Nahen Ostens, der Region, die meinen Arbeitsmittelpunkt bildet, greifen häufig auf Klischees zurück. Durch die Klassifizierung als „Fremde“ werden Menschen ihrer Diversität und Lebendigkeit beraubt. In meiner Arbeit geht es mir darum, den Facettenreichtum dieser Menschen in den Fokus zu rücken, mit allen Aspekten und allen Widersprüchen, die das menschliche Leben kennzeichnen. Was wir brauchen, ist eine aufgeklärte und differenzierte Debatte. Indem ich Menschen in ihrer ganzen Komplexität zeige, möchte ich Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen, Leser und Betrachter schaffen.
Die in Ostjerusalem lebende Fotografin, Journalistin und Pädagogin Tanya Habjouqa erhielt für ihre Arbeit bereits mehrere Preise. Ihre Interessensgebiete sind Gender, Darstellungen des Fremden sowie Enteignung und Menschenrechte. Dabei richtet sie ihr Hauptaugenmerk auf die im ständigen Wandel begriffene soziopolitische Dynamik des Nahen Ostens. Ihr Projekt „Occupied Pleasures“ wurde mit einem World Press Photo Award ausgezeichnet und als Buch veröffentlicht.