Andrea Bruce Fotojournalismus original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_header--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_profile--original.jpg Ich möchte mit Klischees und Stereotypen brechen, die unsere Welt beherrschen. In meiner Arbeit konzentriere ich mich daher auf menschliche Emotionen. Wir zeigen erst Interesse für eine andere Kultur, wenn wir zu ihr eine Beziehung aufbauen können. Es kommt auf Empathie an. andrea_bruce_link original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_bio-masthead--original.jpg Die US-amerikanische Dokumentarfotografin Andrea Bruce hält Situationen von Menschen fest, die mit Kriegsfolgen zu kämpfen haben. Bereits seit über 10 Jahren berichtet sie aus vom Krieg beherrschten Regionen, insbesondere aus dem Irak und Afghanistan. Sie war Hausfotografin der Washington Post und wurde bereits mit höchsten Auszeichnungen der White House News Photographers Association geehrt. 6 6 original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-06--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-06--original.jpg <p>Indien, Peepli Kheera, 29. September 2016. Etwa die Hälfte der indischen Bevölkerung muss ihre Notdurft im Freien verrichten, da keine Toiletten zur Verfügung stehen. Dadurch werden Kinder von Parasiten befallen und erkranken an chronischen Infektionen, die dazu führen, dass der Darm keine Nährstoffe mehr verarbeiten kann. In Indien sterben laut UNICEF jedes Jahr 117.000 Kinder an Durchfall.</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/1250 s | Blende 5,6 35 mm | ISO 320 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-02--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-02--original.jpg <p>Syrien, Damaskus, April 2013. Eine Frau eilt mit ihren Kindern aus einer Schule in Zentraldamaskus, weg von dem Ort, an dem mindestens 25 Menschen von einer Autobombe getötet wurden.</p> <p><a href="/de_DE/product/discontinued/digital-cameras/2014/d800">Nikon D800 </a>| 1/1250 s | Blende 5,6 50 mm | ISO 100 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-50mm-f-1-4g">AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,4G</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-03--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-03--original.jpg <p>Syrien, Latakia, 2013. Im syrischen Gouvernement Latakia, einer Hochburg des Regimes, beklagt ein kleines Dorf den Tod eines seiner Söhne. Er wurde bei einem Angriff am anderen Ende des Landes getötet. Der Leutnant ist damit der erste gefallene Soldat des Dorfes mit 125 Einwohnern.</p> <p><a href="/de_DE/product/discontinued/digital-cameras/2014/d800">Nikon D800 </a>| 1/25 s | Blende 2,8 44 mm | ISO 4000 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/zoom/af-s-nikkor-24-70mm-f-2-8g-ed">AF-S NIKKOR 24–70 mm 1:2,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-04--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-04--original.jpg <p>Irak, Maktab Khalid, 17. September 2014. Der Stacheldrahtzaun bildet die erste Hürde für Flüchtlinge aus dem vom Islamischen Staat kontrollierten Landesteil. Dahinter erwartet sie ein vertrocknetes Ödland mit Hindernissen aus Schutt und Beton, Böschungen und Wachtürmen. Danach geht es 20 lange Minuten durch die karge Landschaft weiter auf einer zerstörten Straße zum letzten Kontrollpunkt. Dort überprüfen die Wachen die Dokumente und entscheiden über Einreise oder Zurückweisung. Im Laufe des Tages werden weitere Tausende Menschen durch diesen Korridor gehen. Es ist nur eine von wenigen offiziellen Routen entlang der 1050 Kilometer langen Grenze, die nun zwei Länder teilt: Kurdistan auf der einen und ein von militanten Extremisten des Islamischen Staats kontrolliertes Gebiet auf der anderen Seite.</p> <p><a href="/de_DE/product/discontinued/digital-cameras/2014/d800">Nikon D800 </a>| 1/8000 s | Blende 2 35 mm | ISO 100 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-01--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-01--original.jpg <p>Afghanistan, Kabul, 2012. Die zehnjährige Shakila lebt heute mit ihrem Vater Gul Zarin in der Provinz Kunar. Sie sind dorthin vor der Zwangsheirat von Shakila geflüchtet. Shakila und ihre Kusine wurden 6 Monate lang geschlagen und mussten hungern. Beide konnten sich aus ihrer Zwangslage befreien.</p> <p><a href="/de_DE/product/discontinued/digital-cameras/2012/d700">NIKON D700 </a>| 1/125 s | Blende 1,6 50 mm | ISO 500 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-50mm-f-1-4g">AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,4G</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-05--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/andrea-bruce-05--original.jpg <p>Indien, Peepli Kheera. 24. September 2016. Im indischen Dorf Peepli Kheera leben etwa 800 Einwohner. Die einzige Toilette wird unter Verschluss gehalten. Die gesamte Dorfgemeinschaft verrichtet ihre Notdurft im Freien. Die Männer gehen auf die Felder an der einen Seite des Dorfes, die Frauen auf die an der anderen Seite. Shiva (ungefähr 8 Jahre alt) ist unterernährt. Etwa die Hälfte der indischen Bevölkerung muss ihre Notdurft im Freien verrichten, da keine Toiletten zur Verfügung stehen. Dadurch werden Kinder von Parasiten befallen und erkranken an chronischen Infektionen, die dazu führen, dass der Darm keine Nährstoffe mehr verarbeiten kann. In Indien sterben laut UNICEF jedes Jahr 117.000 Kinder an Durchfall.</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/400 s | Blende 5 28 mm | ISO 160 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-28mm-f-1-8g"> AF-S NIKKOR 28 mm 1:1,8G</a></p> stories_to_be_told original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories-header--original.jpg Sanitäre Versorgung und Defäkation im Freien sind heikle Themen. Niemand möchte über diese Themen sprechen oder will, dass mangelhafte Zustände dokumentiert werden. Deswegen stellen sie ein so großes Problem dar. Keiner spricht darüber. <p style="text-align: center;font-weight: bold; font-size: 40px">Ein Thema, das Unbehagen bereitet: Sanitäre Versorgung</p> <p>In unserer überbevölkerten Welt werden Wasser- und Nahrungsmittelressourcen aufgrund unzureichender sanitärer Versorgung verunreinigt – eines der tödlichsten Probleme der Menschheit. Aber Wörter wie Defäkieren im Freien – durch den Toilettenmangel erhöht sich das Vergewaltigungsrisiko von Frauen und Mädchen – und Fäkalien bereiten Unbehagen. Daher nehmen sich Politiker nur selten diesem Thema an. Indien möchte dieses Problem angehen und die Gesundheit der Bevölkerung und vor allem der Kinder verbessern. Das Land orientiert sich dabei an Vietnam.</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories01--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories01--original.jpg <p>Indien, Peepli Kheera, 23. September 2016<br>Wie die meisten Einwohner im indischen Peepli Kheera geht der vierzigjährige Kishore morgens zu den Zuckerrohrfeldern, um dort seine Notdurft zu verrichten. In einem Kunststoffbehälter nimmt er Wasser mit, um sich reinigen zu können. In dem Dorf mit etwa 800 Einwohnern wird die einzige Toilette unter Verschluss gehalten. Die gesamte Dorfgemeinschaft verrichtet ihre Notdurft im Freien: Die Männer gehen auf die Felder an der einen Seite des Dorfes, die Frauen auf die an der anderen Seite. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810</a> | 1/6400 s | Blende 3,5 58 mm | ISO 800 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-58mmf-1-4g">AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G</a> </p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories07--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories07--original.jpg <p>Haiti, Moron, 16. November 2016<br>Ein Fluss in einer entlegenen Gegend im Süden Haitis ist nach einigen Tagen ohne Regen endlich passierbar. Die Einwohner aus den nahe gelegenen Dörfern können nun zumindest wieder den Fluss überqueren, um Waren zu kaufen und zu verkaufen.<br>In der ersten Oktoberwoche 2016 hat Hurrikan Matthew auf Haiti eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Hochwasser und überflutete Dörfer waren die Folge. Viele entlegene Berggegenden im Süden konnten nur schwer erreicht werden. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/100 s | Blende 4 35 mm | ISO 3200 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories02--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories02--original.jpg <p>Vietnam, Distrikt Tinh Bien, Vinh Xuyen, 17. Februar 2017<br>Pham Thi Lan (31) und ihr Sohn Vinh (4 Jahre alt) im Dorf Vinh Xuyen<br>In Südvietnam befinden sich Toiletten häufig über Fischzuchtbecken. Die lokale Bevölkerung ist der Meinung, dass die Fäkalien gut für die Fische sind und keine Gefahr für diejenigen besteht, die den Fisch verzehren.<br>In Vietnam gibt es einen eindeutigen geografischen Zusammenhang zwischen unzureichender sanitärer Versorgung und Armut sowie Unterernährung. Die Bevölkerung im Gebirge im Norden und dem Hochland in der Mitte des Landes ist besonders häufig von Armut und Unterernährung betroffen. Gleichzeitig ist dort die sanitäre Versorgung sehr schlecht. In diesen Regionen verrichten etwa 21 % der ländlichen Bevölkerung ihre Notdurft im Freien. Darüber hinaus entscheidet in Vietnam auch die ethnische Zugehörigkeit über den Zugang zu sanitärer Versorgung. Im Gebirge im Norden und dem Hochland in der Mitte des Landes müssen etwa 31 % der ethnischen Minderheiten ihre Notdurft im Freien verrichten.</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/400 s | Blende 4,5 35 mm | ISO 400 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories03--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories03--original.jpg <p>Vietnam, Provinz Ben Tre, 16. Februar 2017<br>Der fünfjährige Dao Thannh Lam sitzt auf der Toilette in seinem Kindergarten. <br>Der ABT-Kindergarten in Tan Thach Ward (Bezirk Chau Thanh, Ben Tre), einem Dorf mit einer thailändischen Minderheit in der Provinz Ben Tre in Südvietnam.<br>Die Erfolgsgeschichte von Vietnam ist vor allem auf die Schulen und Kindergärten zurückzuführen. In allen in den vergangenen 10 Jahren errichteten Schulen und Kindergärten gibt es Sanitäranlagen im Gebäude. Außerdem ist Händewaschen Pflicht. In Vietnam gibt es einen eindeutigen geografischen Zusammenhang zwischen unzureichender sanitärer Versorgung und Armut sowie Unterernährung. Die Bevölkerung im Gebirge im Norden und dem Hochland in der Mitte des Landes ist besonders häufig von Armut und Unterernährung betroffen. Gleichzeitig ist dort die sanitäre Versorgung sehr schlecht. In diesen Regionen verrichten etwa 21 % der ländlichen Bevölkerung ihre Notdurft im Freien. Darüber hinaus entscheidet in Vietnam auch die ethnische Zugehörigkeit über den Zugang zu sanitärer Versorgung. Im Gebirge im Norden und dem Hochland in der Mitte des Landes müssen etwa 31 % der ethnischen Minderheiten ihre Notdurft im Freien verrichten. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/80 s | Blende 4 35 mm | ISO 1000 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories05--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories05--original.jpg <p>Haiti, Rendell, 20. November 2016<br>Das Dach der katholischen Kirche Église de Saint-André in Rendell wurde von Hurrikan Matthew komplett zerstört. Wenn es nicht regnet, trifft sich dort die Gemeinde noch immer zum Gottesdienst.<br>Nach dem Hurrikan brach in Rendell eine schwere Choleraepidemie aus. In der Stadt ist die Epidemie heute unter Kontrolle, in anderen Dörfern weiter unten am Berghang treten jedoch immer wieder Fälle auf. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/400 s | Blende 5 35 mm | ISO 250 | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories09--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories09--original.jpg <p>Indien, Neu-Delhi, 7. Oktober 2016<br>Gemeinschaftstoiletten sind eine Antwort auf fehlende Sanitäranlagen in Indien. Ohne ein System zur Wartung und Reinigung bleibt die Defäkation jedoch ein Gesundheitsproblem. Diese vier Frauen warten darauf, dass die einzige funktionierende Toilette frei wird.<br>In indischen Dörfern wird die Notdurft zwar häufiger im Freien verrichtet, diese Praxis hat jedoch gravierendere Auswirkungen auf die Wasserversorgung in den Slums von Indien. Organisationen wie Water Aid stellen in den Slums von Städten wie Neu-Delhi Toiletten auf. Es ist jedoch viel mehr nötig, um eine Versorgung mit sauberem Wasser und sauberen sanitären Anlagen gewährleisten zu können. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| 1/640 s | Blende 2,8 35 mm | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G ED</a></p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories06--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories06--original.jpg <p>Haiti, Moron, 16. November 2016<br>Die elfjährige Bricthone Tabeline und die zehnjährige Isadora Joseph lernen auf den Überresten ihres ehemaligen Zuhauses, das durch Hurrikan Matthew zerstört wurde. Nur der Türrahmen ist noch da. Heute leben sie in einer eilig errichteten Hütte in der Nähe. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810</a> | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 2,8 | 1/4000 s | ISO 125</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories11--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories11--original.jpg <p>Indien, Neu-Delhi, 1. Oktober 2016<br>In indischen Dörfern wird die Notdurft zwar häufiger im Freien verrichtet, diese Praxis hat jedoch gravierendere Auswirkungen auf die Wasserversorgung in den Slums von Indien. Organisationen wie Water Aid stellen in den Slums von Städten wie Neu-Delhi Toiletten auf. Es ist jedoch viel mehr nötig, um eine Versorgung mit sauberem Wasser und sauberen sanitären Anlagen gewährleisten zu können. Häufig gibt die Regierung jeden Morgen für eine Stunde die Wasserzufuhr frei. Die Leitungen sind dann regelmäßig überlastet. Etwa die Hälfte der indischen Bevölkerung muss ihre Notdurft im Freien verrichten, da keine Toiletten zur Verfügung stehen. Kinder werden von Parasiten befallen und erkranken an chronischen Infektionen, die dazu führen, dass der Darm keine Nährstoffe mehr verarbeiten kann. In Indien sterben laut UNICEF jedes Jahr 117.000 Kinder an Durchfall. ©Andrea Bruce/NOOR<p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810</a> | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 5,6 | 1/800 s | ISO 250</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories08--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories08--original.jpg <p>Haiti, Les Cayes, 15. November 2016<br>Hurrikan Matthew ist mit einer Windgeschwindigkeit von über 230 km/h auf Haiti getroffen. Der langsam verlaufende Wiederaufbau nach dem verheerenden Erdbeben 2010 ist dadurch komplett zum Stillstand gekommen. Etwa 175.000 Personen wurden direkt nach dem Hurrikan umgesiedelt, da Häuser, Krankenhäuser und Schulen zerstört waren. Im vom Schutt getrübten Wasser entwickelte sich ein alter Feind: die Cholera.<br>Rose Dena (85) einige Wochen nach Hurrikan Matthew. Sie putzt das, was von ihrem Haus in den Bergen im südlichen Haiti übrig geblieben ist. Der Hurrikan hat schätzungsweise 1600 Einwohner des Landes das Leben gekostet. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810</a> | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 2,8 | 1/1600 s | ISO 160</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories10--original.jpg true true original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories10--original.jpg <p>Indien, Bhopal, 3. Oktober 2016<br>Früh am Morgen benutzen Einheimische und Reisende die Eisenbahnschienen als Toilette. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a> | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 2,1 | 1/10 s | ISO 2000</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories04--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories04--original.jpg <p>Haiti, Cap-Haïtien, 24. November 2016<br>Die Slums im Norden von Haiti sind nach Hurrikan Matthew von der Cholera betroffen. Die Epidemie wird durch den Mangel an sauberen Toiletten verschärft. In diesem Slum verrichten die Bewohner ihre Notdurft häufig auf den Gassen zwischen ihren Hütten. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810 </a>| <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 3,2 | 1/160 s | ISO 400</p> original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories12--original.jpg original /imported/images/web/EU/ambassadors/noor-ambassadors/andrea-bruce/noor-ambassador_andrea-bruce_stories12--original.jpg <p>Indien, in der Nähe von Bhubaneswar, 29. September 2016<br>Ohne eine funktionierende sanitäre Versorgung gibt es kein sauberes Wasser. Die meisten Dörfer erhalten ihr Wasser aus Brunnen, die durch die Defäkation im Freien häufig verunreinigt sind. Die Hilfsorganisation Gram Vikas arbeitet mit Dorfgemeinschaften zusammen, um Toiletten und die Versorgung mit fließendem Wasser bereitzustellen. Wenn ein Haushalt die Kosten für den Bau einer Toilette aufbringt, übernimmt Gram Vikas die Versorgung mit fließendem Wasser. ©Andrea Bruce/NOOR</p> <p><a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d810">Nikon D810</a> | <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a> | 35 mm | Blende 4 | 1/160 s | ISO 640</p> F: Was hat Sie zu diesem Projekt inspiriert? <p>National Geographic hat mich angesprochen. Zunächst war ich vom Thema Defäkation im Freien ein wenig schockiert. Ich habe mich jedoch gleich gefragt, wie ich das Thema schön, respektvoll und ehrlich darstellen kann. Da ich Herausforderungen mag, habe ich den Auftrag angenommen. </p> F: Wie haben Sie die Länder ausgewählt und welche Vorbereitungen haben Sie vor der Reise getroffen? <p>Ich habe mich über die sanitäre Versorgung weltweit informiert und mit Forschern und Experten gesprochen. Am Ende der Recherche hatte ich sechs Länder ausgewählt, das Budget reichte jedoch nur für drei. Die Wahl fiel auf Indien, da es hier – aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte – die größten Probleme gibt und sich die indische Regierung heute stark für die Verbesserung der sanitären Versorgung einsetzt. Haiti kam aufgrund der Naturkatastrophen in jüngster Vergangenheit dazu. Diese haben die bereits bestehenden Probleme in der sanitären Versorgung des Landes verschärft. Und Vietnam ist für mich eine Erfolgsgeschichte. Vor mehr als zehn Jahren konzentrierte sich eine groß angelegte Initiative darauf, die Defäkation im Freien zu beenden. Diese Initiative hat sich äußerst positiv auf die Gesundheit der Bürger ausgewirkt. </p> F: Wussten Sie vor Ihrer Reise, welches gesellschaftliche Problem die sanitäre Versorgung vor allem für Frauen darstellt?  <p>Ja. Ich hatte davor schon einige Zeit in Indien verbracht. Man sieht immer wieder, wie Frauen morgens und abends gemeinsam zu den Feldern oder den Eisenbahntrassen gehen. Mir war bewusst, dass sie sich zu ihrer eigenen Sicherheit in Gruppen bewegen. Denn hier passieren viele Vergewaltigungen. Ich wusste jedoch nicht, dass in so vielen Ländern weltweit die Notdurft im Freien verrichtet wird.</p> F: Was hat Sie auf Ihrer Reise am meisten überrascht? <p>Man bemerkt auf Reisen in solche und andere Länder sehr schnell, wie schlecht die sanitäre Versorgung ist. Die wachsenden Weltbevölkerung – ein Wachstum, das Regierungen überfordert – ist das größte Problem der Menschheit. Ohne eine funktionierende sanitäre Versorgung gibt es kein sauberes Wasser. Am schlimmsten sind von dem Problem die Ärmsten betroffen. Mich hat es sehr bedrückt zu sehen, wie viele Menschen quasi in ihren Fäkalien leben. Der Umgang mit dieser Verunreinigung gehört zu ihrem täglichen Leben. </p> F: Sie waren in Vietnam, Indien und Haiti. Wie lange waren Sie unterwegs und welchen Herausforderungen haben Sie sich bei Ihrer Arbeit gestellt? <p>Insgesamt war ich etwa zwei Monate unterwegs. Die größten Herausforderungen waren der Zugang zu den Menschen und Gefahren. Sanitäre Versorgung und Defäkation im Freien sind heikle Themen. Niemand möchte über diese Themen sprechen oder will, dass mangelhafte Zustände dokumentiert werden. Deswegen stellen sie ein so großes Problem dar. Keiner spricht darüber. In Haiti habe ich den Ausbruch der Choleraepidemie nach Hurrikan Matthew dokumentiert. Die Überflutungen stellten eine Gefahr dar und die Epidemie war überall präsent. Wir mussten sehr vorsichtig sein.</p> F: Wie haben Sie Orte und Personen ausgewählt? War es schwierig, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen? <p>In Indien bin ich in einige Dörfer zurückgekehrt, in denen ich bereits gearbeitet habe. Ich wusste, dass die Einwohner ihre Notdurft dort im Freien verrichten. Vertrauen ist wichtig. Und diese Dorfgemeinschaften kannten mich. Wir haben uns auf drei Regionen konzentriert. In diesen Regionen haben die Regierung und andere Institutionen bereits Maßnahmen eingeleitet. </p> F: Welches Bild aus dieser Reihe liegt Ihnen besonders am Herzen? <p>Mich berühren vor allem die Fotos aus Indien, auf denen Menschen an den Eisenbahnschienen entlanggehen, um einen Platz für ihre Notdurft zu finden. Dieses tägliche Ritual wirkt sich nicht nur auf das seelische Wohlbefinden aus, sondern auch auf die Gesundheit. Für diese Menschen wird der tägliche Toilettengang, ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, zum Problem. </p> F: Welche Kamera und Objektive hatten Sie dabei? <p>Ich habe eine Nikon <a href="/de_DE/product/digital-cameras/slr/professional/d850/camera-overview">D850</a> und eine D800 mitgenommen. Sie sind relativ klein, leicht und robust. Landschaftsaufnahmen habe ich mit dem Zoomobjektiv AF Zoom-Nikkor 80–200 mm 1:2,8D ED gemacht. Hauptsächlich habe ich jedoch Objektive mit Festbrennweite verwendet: <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-35mm-f-1-8g-ed">AF-S NIKKOR 35 mm 1:1,8G</a>, <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-58mmf-1-4g">AF-S NIKKOR 58 mm 1:1,4G</a> und <a href="/de_DE/product/nikkor-lenses/auto-focus-lenses/fx/single-focal-length/af-s-nikkor-28mm-f-1-8g">AF-S NIKKOR 28 mm 1:1,8G</a>.</p> F: Welche Botschaft möchten Sie mit Ihrer Dokumentation vermitteln? <p>Auch wenn manche von uns in Ländern mit guter sanitärer Versorgung leben, ist die Welt doch kleiner als wir denken. Alles steht im Zusammenhang. Wir müssen uns um Probleme wie die sanitäre Versorgung kümmern und nach kostengünstigen Lösungen suchen. </p> I AM KADIR VAN LOHUIZEN Fotojournalist und Dozent Menü DAVID YARROW Tiere, Natur und Kunst ÜBERSICHT FOTOGRAFIE-TIPPS SPEZIALPROJEKT BIOGRAFIE GALERIE DIE AUSRÜSTUNG Mehr Text Weniger Text Mehr Informationen Kamera ansehen Objektiv ansehen Weitere Nikon-Ambassadors Schließen Biografie Galerie Die Ausrüstung Fotografie-tipps BEEINDRUCKENDE STORIES Beeindruckende Stories /de_DE/learn_explore/ambassadors/europe_ambassadors/europe_ambassador_landing.page Das Spezialprojekt MEHR LADEN MEHR LADEN Alle Objektive anzeigen Alle Kameras anzeigen Objektiv Kameras [referer] = [https://abf.nkisc.eu/de_DE/learn_explore/ambassadors/europe_ambassadors/andrea_bruce/overview.page] [host] = [abf.nkisc.eu] [X-Forwarded-For] = [47.82.11.65] [accept-encoding] = [gzip, deflate] [user-agent] = [Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/114.0.0.0 Safari/537.36 Edg/114.0.1823.43] [accept] = [*/*] learn_explore/ambassadors/europe_ambassadors/andrea_bruce/overview

Andrea Bruce

Fotojournalismus

Ich möchte mit Klischees und Stereotypen brechen, die unsere Welt beherrschen. In meiner Arbeit konzentriere ich mich daher auf menschliche Emotionen. Wir zeigen erst Interesse für eine andere Kultur, wenn wir zu ihr eine Beziehung aufbauen können. Es kommt auf Empathie an.

Biografie

Die US-amerikanische Dokumentarfotografin Andrea Bruce hält Situationen von Menschen fest, die mit Kriegsfolgen zu kämpfen haben. Bereits seit über 10 Jahren berichtet sie aus vom Krieg beherrschten Regionen, insbesondere aus dem Irak und Afghanistan. Sie war Hausfotografin der Washington Post und wurde bereits mit höchsten Auszeichnungen der White House News Photographers Association geehrt.



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